List do Krystyny Haber

Jest częścią kolekcji

List do Krystyny Haber od ojca, przebywającego w obozie pracy przymusowej jako żydowski więzień Leona Habera. 2 karty – bifolium, wydarte z zeszytu z kartkami w kratkę; zapisane wszystkie strony, ołówkiem kopiowym. W języku niemieckim. Pismo kaligraficzne, pochyłe. List pisany na dziewięć dni przed śmiercią.

Pełen tekst:


16.X.1943

Meine heissgeliebte Ingetochter

Ich habe heute der Mutter und der Soso geschrieben und will auch Dir Deinen l. [lieben] Brief beantworten. –

Vor allem danke ich Dir, ich habe […] dieser von Dir schon 2 Briefe bekommen. – Ich kann Dir nicht schildern, wie Eure Briefe auf mich wirken. – Ich lebe direkt auf, wenn ich Eure Zeilen lese. – Ich bin ein ganz anderer Mensch, wenn ich die l. Mutter auf der Brücke sehe. – Schon von der Ferne erkenne ich Sie und renne um [gestrichen] wie am schnellsten, um von der Mutter, Nachricht, Gaben u.s.w. zu übernehmen. – Erst später abends hoch oben auf meiner Pritsche las ich die Briefe, plagte mich ohne Brille und es ging. – Den nächsten Tag nochmals gelesen und nochmals und dann mit Schmerzen die Briefe vernichtet. |

[I]ch kann doch nicht bei mir […] [halten?], denn es kommen vor unverhoffte Revisionen. – Alles wird verbrannt. – Und dann warte ich wieder auf die nächste Nachricht, auf das nächste Kommen der l. Mutter. – Ich habe schon der l. Muttl geschieben, dass sie soll zu mir einmal wöchentlich kommen, wenn ihr das zweitemal kommen wirklich schwierig ist. – –

Ich möchte schon liebe Inge diese Stunde erleben um mit Euch beisammen zu sein, bei einem gut gedeckten Tisch sitzen und Deine „ungezogene Witze” hören. – Kannst mir glauben, dass ich bestimmt nicht rot werde, ich werde mich nur freuen, dass ich schon endlich mit meinen Lieben zusammen bin. – Es wird für mich (vielleicht auch für Euch) die schönste Stunde meines | Lebens sein. –

Sage mir aufrichtig l. Inge, ob meine Briefe Euch nicht langweilen, ich schreibe ziemlich viel und wiederhole mich oft. – Aber kannst mir glauben, dass ich schreibe, was ich am Herzen habe und was mein innigster Wunsch ist. –

Kannst mir auch glauben, dass ich nie gedacht habe in meinen Briefen der Mutter oder Dir nahezutreten oder wehzutun. –

Ich bitte um 2 [?] zerbrochene […] Stücke Kämme, für mich und […]. – Bis […] ist es uns gelungen bei den Haaren, wenn auch kurz, zu bleiben. Was weiter sein wird, weiss ich nicht, jedenfalls sehe ich dass die Erlösung nahe ist und hoffe mit heiler Haut davonzukommen. – Wenn nicht, da musst Du mir liebe, teure Inge versprechen stark und tapfer zu sein, | die l. Mutter und Soso zu trösten und […] von hier wegzufahren und meiner nie vergessen.

Meine Lage ist viel schlimmer, wie ich, Du, Muttl sich denken. –

Der Soldat an der Front hat es in jeder Beziehung besser und die Sicherheit doch einmal zurück in die Heimat zu den Seinen zu kommen. Wir aber die übrig gebliebene „letzte Mohikaner” haben sehr wenig Chancen, […], aber in mir steckt noch ein wenig Hoffnung, dass das Schicksal wird mir günstig sein und ich werde noch die Stunde des Wiedersehens für immer erleben. –

Also warten wir Ingele und hoffen wir auf ein besseres Morgen – ich will noch glücklich sein. –

Viele Küsse und Grüße von mir […]. –

Auf ein baldiges glückliches Zusammentreffen – Den Hut nicht […] [werfen?] und warten. – Na, Küsse an alle. Leon.


transkrypcja: Lara Alexa Nagel 

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Informacje o obiekcie
Autorstwo
Haber, Leon (1900-1943)
Rodzaj obiektu
korespondencja
Czas powstania/datowania
1943-10-16
Miejsce powstania
Winniki (Ukraina)
Technika
pismo odręczne
Materiał/tworzywo
papier
Wymiary
wysokość: 20.5 cm, szerokość: 29 cm,
Języki
niemiecki
Słowa kluczowe
Prawa autorskie
obiekt nie jest objęty ochroną prawa autorskiego
Właściciel
Muzeum Historii Żydów Polskich POLIN
Numer identyfikacyjny
MPOLIN-A21.1.8
Lokalizacja
obiekt znajduje się na ekspozycji w muzeum